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Arbeitssieg beim Tabellenletzten: SG Bachem/Walporzheim siegt glücklich in Neuwied

NEUWIED. Mit viel Mühe und auch einer gehörigen Portion Glück hat sich die SG Bachem/Walporzheim in der B-Klasse beim Auswärtsspiel gegen Rojava Neuwied durchgesetzt. Am Ende stand ein 2:1-Erfolg für die Gäste, der als durchaus glücklich einzustufen ist.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie ohne große Höhepunkte. Beide Mannschaften agierten zu ungenau, klare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. So ging es folgerichtig torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel etwas an Fahrt auf. Die SG BaWa ging schließlich in Führung: Nach einer präzisen Flanke von Emilio Ehlen setzte sich Nico Schooß im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 0:1 ins Netz.

Trotz des Rückstands ließ sich Rojava Neuwied nicht hängen und blieb weiterhin lauffreudig. Der Stadtteilklub konnte jedoch zunächst nachlegen. Nach einem Foul im Strafraum an Jonas Jirikovsky entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Elf von der Ahr. Leo Muharimi übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 75. Min. sicher zum 0:2.

Doch die Partie war damit noch lange nicht entschieden. Das Tabellenschlusslicht aus Neuwied kämpfte weiter und wurde in der 83. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt. In der Schlussphase drängten die Gastgeber mit langen Bällen sogar noch auf den Ausgleich und schnupperten an der Sensation.

Am Ende brachte der Stadtteilklub den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und durfte sich über drei glückliche Punkte freuen. Angesichts des schwachen Auftritts hätte es gegen das engagiert auftretende Schlusslicht durchaus auch eine große Überraschung geben können. So aber nahm die SG Bachem/Walporzheim einen letztlich sehr glücklichen Auswärtssieg mit nach Hause.

Für den Stadtteilklub auf dem Feld:
Leon Schneider, Furkan Kalin, Tim Schröder, Emilio Ehlen, Nico Schooß (C), Haris Modronja, Marco Bell, Beson Bytyqi, Jan van Weenen, Alban Dautaj, Leotrim Muharemi, Simon Müller, Jonas Jirikovsky, Lutz Creuzberg

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